Samstag, 22. März 2014

Wasserfälle in den Atherton Tablelands

Es regnete, WAS kann man an so einem Tag nur machen? Aufgrund das wir in den Blue Mountains vielleicht wegen dem fehlenden Regen keinen Wasserfall dort gesehen haben, wo eigentlich einer sein sollte, dachte ich mir, dass aufgrund des Regens die Wasserfälle jetzt bestimmt noch stärker und intensiver sind. Da in der Nähe eh welche waren.. auf zu den Wasserfällen!! 
Die Wasserfall Tour führte uns zuerst zu dem Millaa Millaa Fall, mitten im Regenwald versteckt, hier war ich auch baden :-) ich habe versucht bis unter den Wasserfall zu kommen, das war aber anstrengend! Die Strömung durch den Wasserfall war sehr stark. Als ich schwimmen war, war ich ganz alleine dort schwimmen :-) 10 Minuten später kam dann ein Reisebus an, auf einmal war der Platz voll mit Leuten :-D

Millaa Millaa Fall


Hier sahen wir, das plötzlich ein riesiges Palmenblatt von der Palme herunterstürzte und knapp daneben ging gerade ein Mann vorbei... ich schaute mir das vorsichtig an (nicht das da noch eines herunterkommt) das ist recht schwer und aus 12m Höhe ca. kommt das mit einer ganz schönen Wucht herunter, der Mann hat Glück gehabt!

Wir schauten uns noch zwei weitere Wasserfälle auf diesem "Waterfall Circuit" an. Diese waren auf ihre Weise auch ganz nett. Millaa Milla war schon der beste von diesen.

In Townsville fuhren wir an "The Strand" ein Water Park, also ein Spielplatz mit verschiedensten Wassergeräten (Wasserpilz, Wasserspritzpistolen, Wassertunnel etc. und ein großer Wassereimer, der wenn er dann voll ist geleert wird und ein kurzen Wasserfall verursacht) Irgendwie waren hier nur Kinder... aber eine Abkühlung kann doch jeder gebrauchen, da man hier nicht ins Meer durfte, zog ich mich um und rein da :-D

Wir fuhren weiter nach Cairns, dort gibt es einen "Pool", ganz cool, dieser ist kostenlos, auch die duschen etc. sind hier super und auch kostenlos. Also erstmal kurz schwimmen und dann eine warme Dusche nehmen (sogar Musik lief in der Anlage)

Die nächste Tour hat sich richtig gelohnt, diese würde ich immer wieder machen :-) und zwar sind wir zu den Babinda Boulders gefahren & anschließend zu den Josephine Falls. Beide Flüsse und Wasserfälle waren direkt im Regenwald. Der Babinda Boulder hat einen ruhigen Teil (See ähnlich) in dem wir schwimmen konnten.

Babinda Boulders


Auf den Wegen sind sehr viele kleine Eidechsen herumgelaufen, hier haben wir auch diese wunderschönen Schmetterlinge gesehen, die mit einer heftig blauen Farbe ausgestattet sind! Leider haben wir keine Bilder, sie sind schnell umher geflogen und waren schnell wieder verschwunden, aber wirklich wunderschön blau!
Hier sind Warnschilder, dass schon viele Leben genommen wurden, was sehen wir auf unserem Weg? Zwei Leute die dort von den Klippen ins Wasser springen! Die Wissen doch nicht wie tief das Wasser dort ist oder ob dort Steine sind, oder wie die Strömung da ist!?¿! Oh mann..... Entweder junge verrückte (lebensmüde) Menschen, die um jeden Preis Spaß haben wollen oder die Gefahren nicht richtig einschätzen können... Den einen Sprung habe ich auf Video aufgenommen, das wäre richtig heftig gewesen wenn man damit einen Todesfall aufgenommen hätte, aber der Sprung ging gut!

Nach dem Wandern und Schwimmen in den Babinda Boulders sind wir zu dem Wasserfall zu dem Josephine Fall gefahren. Hier sind wir gut 10-15 Minuten hingewandert. Den Josephine Fall bin ich heruntergerutscht. JA, es war wie eine Rutsche! (Nur eben natürlich!!) wie auf vom Wasser geschliffenem Stein. Meine Bikinihose habe ich dabei nicht aufgerissen. So glatt war dieser ;) Und die Strömung des Wasserfalls hat die "Rutsche" noch um einiges beschleunigt, das hat echt Spaß gemacht! Die erste Rutschpartie ging auch nicht ohne Schrei :D 

Die Josephine Falls


Sonntag, 9. März 2014

Zyklon-Warnung!

Wir fuhren weiter Richtung Norden. Da wir uns langsam schon der Whitsunday Insel nährten, zogen wir in Betracht schon die Segel-Tour zu buchen. Das Wetter schlug aber um, inzwischen hörten wir im Radio die Sturmwarnung an der Ostküste Queenslands. Von Cairns bis Mackay. Und genau dazwischen sind wir ... 
Wir haben auf zwei deutsche Mädchen getroffen, die ihre Whitsundaytour nicht mehr machen können. Wegen dem Sturm werden Touristen nicht zu den Inseln gebracht.
Am Montag soll sich nach dem aktuellsten Stand ein tropischer Zyklon der Stufe 1 entwickeln. Aber soll sich wohl auch schnell wieder abschwächen, zu einem starken Wind, oder auch vorbeiziehen. Wir werden es sehen.. 
Wir fahren jetzt zunächst hoch nach Cairns, machen dann jetzt zuerst die spannende Moutainrafting Tour auf dem Tullyriver. Auf dem Rückweg, wenn für die Whitsundays wieder Sonne vorhergesagt wird, werden wir die Tour machen, auf die freuen wir uns schon richtig! Wir haben schon von dem vielen guten Essen gehört was es da auf dem Boot geben soll, und das schnorcheln soll auch gut sein :-) ich freue mich wirklich sehr darauf. Das im Norden jetzt bis April Regenzeit ist, damit müssen wir nun leben ;-) und auch das wir auf einmal nirgends mehr schwimmen können, weil überall Krokodile sein sollen, auch im Meer!

Fraser Island - 4Wd selber fahren - Tour!

Aller erster Fahrer: Chris! Keiner wollte zuerst fahren. Chris fuhr den 4WD dann Richtung Fähre und den ersten kurzen Abschnitt durch den Sand. 

Lustig war, das erste was beim Herauffahren des Strands passierte war, dass das Auto unseres Tourguides im Sand stecken blieb. Helfen? Nein, ein paar Leute stiegen aus ihrem Fahrzeug, um Videos und Fotos zu machen ;-)








Unsere Gruppe bestand aus 8 Leuten. 1 Schwede, 1 Engländer und 4 deutsche Mädels. Leider stellte sich heraus, dass es schwer war sich als Paar in die Gruppe der Mädchen zu integrieren. Sie schienen keine Lust auf ein Pärchen zu haben. Unsere Versuche irgendwie als Gruppe zusammenzukommen blieben erfolglos. Die Mädels hatten unter sich ihre eigenen Gesprächsthemen und jede war für sich in ihrer eigenen Prinzessinnen-Welt. Die eine meckerte als sie durch das Auto Fenster nass wurde als Chris durch einen Fluss fuhr. (darin liegt ja auch der Spaß!) eine andere beschwerte sich am nächsten Tag, nachdem wir den Abwasch gemacht hatten & wir zu spät zum Auto kamen, weil es mit der Pfanne so lange gedauert hatte, dass sie ja gestern abgewaschen hätte und dies viel mehr gewesen sei. Naja das nur zu zwei Situationen. Die Jungs waren korrekt. Mit den Mädels war mal absolut garnichts anzufangen! Oft hatten die vier sich zum Essen an einen kleinen Tisch gesetzt, wo wir alle garnicht alle ran gepasst hätten (offensichtlicher kann man ja garnicht mehr ausgrenzen). Schade, weil man den ganzen Trip über in der einen Gruppe geblieben ist, in einem Auto war und gemeinsam gekocht hat! Naja auch hier haben die Vier ohne uns angefangen morgens die Eier zu braten.. 

Zum Camp, das Camp hat uns etwas enttäuscht... 

Das absolute Partycamp. Party bis spät in die Nacht, viele junge Leute die sich einfach nur dicht saufen um dann mit wem im Zelt zu landen, ja ok. Genau das wollten wir auf unseren Trip nicht haben.. Grundsätzlich war es ja ok, aber die Zelte waren demnach so, dass wenn man total voll ins Zelt fällt und nichts mehr merkt kann man vllt gut schlafen, aber wir sind früh schlafen gegangen und haben nichts getrunken, wir haben direkt auf den harten Zeltboden geschlafen. "Drunken people" merken das ja nicht, aber wir schon.. Zum Glück hatten Chris und ich beide unsere Nackenkissen mitgehabt. Wir haben auf unseren Schlafsäcken geschlafen, der Boden war hart wie Betonboden. Auf der Homepage der Tour hatten wir was anderes gelesen "no tents" and "comfortable Lodges" etc. die Lodges waren mehrere Zelte unter einem großen Zeltdach...  

Zum Essen und Kochen:

Ein absolutes Chaos! In dem Camp gab es ca. 5-6 Kochstellen für insgesamt 130 Leute. 

Mit dem Essen ist es so gewesen, dass es eine Box für die gesamte Gruppe gab (4 Autos à 8 Leute), das gesamte Essen sollte man sich für die 3 Tage Tour einteilen. Es soll schon vorgekommen sein, das Gruppen das Essen an einem Tag aufgegessen haben.. es war auch viel zu wenig essen für alle.. Als es Sandwiches gab hatte man beim zweiten Sandwich dann schon keinen Salat mehr oder keine Wurst.

Jede Gruppe hatte seine eigene Geschirr-/Besteckbox. Darauf musste man als Gruppe aufpassen dass am Ende noch alles da und abgewaschen ist.. wenn am letzten Tag was fehlt wird gesucht bevor es mit der Abreise los geht, also wird bei anderen aus den Boxen geklaut, wenn bei einem was fehlt. Die Materialien haben auch schon bessere Zeiten gesehen.. bevor wir gekocht haben, habe ich alles erst einmal abgewaschen.

Uns fehlte am letzten Tag ein Messer und ein Becher. Lustig war dann, dass wir auf einmal alles wieder zusammen hatten ;-) und Chris nuschelte mit einem echt witzigen Gesichtsausdruck "haben wir geklaut". Ich musste aufpassen nicht zu laut zu lachen :D Aber wenn das jeder macht, und andere auch mal was wiederfinden, dann muss ja im Endeffekt nachher jeder wieder alles beisammen haben... oder nicht logisch?


Klingt alles jetzt sehr negativ. Im Vergleich zur Kangoroo Island Tour war diese eben total unorganisiert, man musste selbst kochen und wurde bei den Attraktionen einfach nur abgesetzt. Da gab es bei der Kangoroo Island Tour mehr Essen und abwechslungsreich. Und die Unterkunft war viel besser! Und der Tourguide war dort super. Auf Fraser Island wurde kurz erzählt wo die Toiletten sind kurz gesagt auf was man aufpassen muss und jeder war sich selbst überlassen für den Rest der Zeit. Für so viel Geld für die Tour hätte ich echt mehr erwartet, vor allem wurde die Tour von allen die wir getroffen haben so gelobt "das war die beste Tour die ich in Australien gemacht habe" etc. die ganzen Unannehmlichkeiten, wie es gibt nicht so viel Essen und jeden Tag zum Lunch (Mittags) Sandwiches und man schläft auf harten Zeltboden wird einem natürlich nicht erzählt.. :-( 

So viel zu sehen gab es auf der Insel jetzt auch nicht. Jeden Tag hat man ein oder zwei Sachen besucht. Am ersten Tag den Lake Mc Kenzie, das Wasser ist schon sehr klar, aber nur 5 Meter ca. rein, dann sieht man auch nichts mehr wegen den Pflanzen. Aber der Sand ist sehr weiß, war schon sehr nett da. Theoretisch kann man da auch Schildkröten sehen mit Glück (haben wir natürlich aber nicht). 

Lake McKenzie


Das Shipwreck war auch ganz cool. Mega alt und rostig.

Moreno Shipwreck


Am zweiten Tag waren wir bei den Champagner Pools, die so heißen weil die Wellen Schaum verursachen. Aber im Prinzip sind es Rock Pools. 

Der Lake Wabby war ganz cool, weil es dort Putzerfische gab die sich an meine Füße und Beine her gemacht haben :-) und dort große Catfishes herumgeschwommen sind.

Catfish im Lake Wabby


Am letzten Tag waren wir beim Eli Creek ein Fluss mit einer leichten Strömung, wo man sich etwas treiben lassen konnte, auch hier haben wir Fische, auch einen kleinen Aal gesehen! 

Am Strand haben wir auch wilde Dingos gesehen, an die wir vorbeifuhren.




Ich selbst bin meine erste Strecke auf dieser Insel durch einen sandigen Track durch den Regenwald gefahren, es gab viele Hügel, Kurven und Hubbel, das war schon sehr spaßig diese Strecke zu fahren. Vor allem dann, wenn die Leute die hinten saßen einfach mal geschriehen haben oder so ein bisschen durchs Auto gehüpft sind :D Einmal bin ich kurz im Sand festgesteckt gewesen, als es auch noch den Hügel hinauf ging, aber dort wieder gut raus gekommen. Meinen zweite Fahrt hatte ich direkt am Strand, aber durch sehr tiefen und rutschigen Sand und die Tiede war recht hoch, dass auch das Wasser noch eine weitere Gefahr darstellte, an diesem Tag zu dieser Zeit am Strand zu fahren war eher eine hohe Konzentrationssache und hat mir weniger Spaß gemacht, da war ich kurz davor, das Steuer wechseln zu wollen. Wenn meine Fahrkünste sich hier mal nicht verbessert haben. Jedenfalls wissen wir nun wie man auf Sand fahren muss ;-) und was man tun muss, wenn man mal stecken bleiben sollte. 

Nochmal kurz zurück zur Gruppe, da merkten wir, durch unser Pech während der Tour wie wichtig es ist, dass die Gruppe stimmt! Es hieß am Anfang (vor der Tour), dass man nach der Tour die letzte Nacht im Hostel dann in der Gruppe bleibt, weil man sich dann ja schon kennt etc. ich hatte nach der Tour darauf echt garkeine Lust. Die Mädels und Jungs hatten schon eingecheckt, Chris und ich haben erstmal Sachen ins Auto gebracht. Wir haben danach eingecheckt. Wie habe ich mich gefreut, dass wir in ein Zimmer mit neuen Leuten gekommen sind! Es waren drei Deutsche im Zimmer mit denen haben wir uns erstmal ca. 2 Stunden lang am Stück über alles mögliche unterhalten. Wären wir mit denen gefahren, wäre das richtig cool geworden! ... 

Unser Tourguide hat uns noch viele krasse Geschichten erzählt, die auf dieser Tour schon passiert sind und häufig passieren. Durch den Goon (günstiger Alkohol) kann es schnell passieren, dass man nicht mehr klar denken kann. So soll es passiert sein, dass ein Typ in sein Zelt ist und seine Freundin angeschissen hat - 5 Jahre Beziehung kaputt! Eine Person soll sich die Hose heruntergezogen haben und dann gleichzeitig gekotzt und geschissen haben, viele standen herum und machten Videos mit ihren Handys.. Auch die Attraktionen sind nicht ungefährlich. Schon viele sollen sich von dem von der Sanddüne herunterlaufen und dann kopfüber ins Wasser springen das Genick gebrochen haben.

Eine unglaubliche Geschichte haben wir in unserer Gruppe selbst erfahren.
Ein Typ aus unserer gesamten Gruppe soll sich den letzten Abend mit irgendeiner anderen Person geprügelt haben. Der Typ war seit dem verschwunden und wurde vermisst gemeldet. Am nächsten Morgen suchten alle die ihn kannten ihn. Er wurde nicht gefunden.

Später erfuhren wir, dass dieser Typ am Abend noch (also in der Nacht) 50km am Strand entlanggegangen sein soll, und die Fähre zurückgenommen hat. Dass er die Fähre zurückgenommen hat, wurde von dem Fähren-Fahrer bestätigt. Unvorstellbar, dass er diese weite Strecke zu Fuß gegangen ist.... - und das mitten in der Nacht!

Das eine Mädel aus unserer Gruppe hat uns übrigens fast gegen den Baum gefahren, das war echt recht knapp, da haben wir Glück gehabt.

So genug Negatives losgeworden! 


Hier noch zwei Bilder von der größten Sandinsel der Welt Fraser Island!



Entspannung im Fluss

In Bundaberg lernten wir auf einem Rastplatz einen etwas eigenartigen aber ganz netten Australier kennen, den Ben. Wir hatten unseren letzten Tag in Bundaberg dann mit ihm verbracht. Er erzählte uns von "Mysteric Craters" in Bundaberg und führte uns dort mit dem Auto hin. Er bezahlt uns auch den (wie ich finde überteuerten) Eintrittspreis ca. 9$ pro Person um diese mysterischen Krater anzugucken, von denen man nicht weiß wie sie entstanden sind, vielleicht durch einen Dinosaurier? ;-)

Als wir in dem Garten an einem Tisch saßen, flog dort ein Schmetterling durch die Luft, ich schoss ein paar Bilder und als er sich auf einem Windspiel abgesetzt hatte, nahm ich ihn auf meine Hand. Ich habe eben ein gutes Karma ;-) deswegen flog er nicht sofort weg :-)



Wir erzählten ihm dort von unserem Auto, er guckte sich das anschließend an und half uns damit, dass er uns erklärte, was es nach seiner Meinung nach sein könnte und es nicht so schlimm sei. Seiner Meinung nach haben uns die Mechaniker wohl alle ausgebeutet... 

Nach dem Besuch dieses mysterischen Gartens fuhren wir mit ihm Pommes essen. Er fuhr unseren Wagen, damit er sich angucken konnte, was genau das Problem mit dem Wagen ist, ich bin seinen Jute gefahren, der fuhr sich anfangs auch ziemlich komisch.. witzig war, dass ich nicht wusste wo ich die Musik leise stelle und die war seehr laut eingestellt :D Dort angekommen, wollte er auch schon wieder bezahlen... es kam uns schon etwas eigenartig vor, wieso macht er dies für ziemlich fremde Leute? Wir hatten das Gefühl, dass er ein ziemlich einsamer Mensch sein muss, der Freude daran hatte, endlich nette Menschen kennen gelernt zu haben, mit denen er Zeit verbringen konnte :-) Vielleicht ist/war da auch noch was Anderes, man weiß es nicht.

Nach dem Essen sind wir wenige hundert meter weiter gefahren, an einen Fluss. Dieser Ort hat mir richtig gut gefallen!! In dem Fluss konnten wir zum baden rein! An der Seite war ruhiges Wasser mit einer Steinmauer vom Fluss etwas abgegrenzt. Ich fragte mich nach einer Zeit, ob wir nicht auch direkt in die Strömung könnten (das sah einladend und spannend aus) :) und er meinte ja, das geht. Ben machte den Anfang. Und dann saßen wir in der leichten Wasserfall-Strömung und ließen uns den Rücken massieren - war das herrlich :)  
ein richtig guter Ort um zu entspannen und gleichzeitig schaut man auf die Natur, auf den fließenden Fluss und dessen grüne Umgebung.

Ganau dort wo der weiße Schaum ist, dort saßen wir im Wasser :-)


Samstag, 22. Februar 2014

Touren gebucht!

Wir haben heute am 22.2.14 unsere Touren der gesamten Ostküste gebucht! Wir freuen uns!

In den nächsten Tagen geht es auf die Insel Fraser Island, mit einem Jeep über den Sand fahren etc., dann fahren wir mit einem schönen Katamaran auf eine schöne Sandinsel, die Whitsundays und werden dort auch schnorcheln und vielleicht einen Schnuppertauchgang machen. Wir werden eine Wildwasserfahrt machen und eine Kanutour mit Bushcamping!! Ihr dürft gespannt auf unsere Fotos und Berichte sein!

Dass bisher ich viele Berichte schreibe, liegt daran, dass Chris viel zu tun hat, während ich gerne (frei und kreativ) :-) schreibe, ist Chris fleißig dabei seine Business-Planung voranzubringen ;-) 

Und ich bin während dieser Zeit immer fleißig dabei unsere weitere Route und unsere Aktivitäten zu planen :-) wir hatten damit in den letzten Tagen aber eine gute Unterstützung von einer deutschen Travelagentur, wo wir auch unsere ganzen Touren (siehe oben) gebucht haben :-) wir haben uns gefreut, jetzt haben wir bestimmt super Touren! Und sie hat sich sicherlich genauso gefreut :)


Kati

Delfinfütterung! - Tin Can Bay

Auf dem Plakat stand, dass die Delfine zwischen 7-7:30 Uhr morgen in die Bucht schwimmen. Ich wollte früh da sein, wenn die Delfine schon ankommen, also sind wir um 6 Uhr aufgestanden.

Diese Nacht war schlimm, es war so heiß im Auto. Es wird nachts nicht mehr kühl, es bleiben 24-29 Grad! Aber heey,das Meerwasser ist hier auch wärmer! Chris war sogar schon einmal baden :D

Zurück zur Nacht im Auto, wir erfrischten uns schon mit einer Sprühflasche Wasser, welche aber die Luftfeuchtigkeit im Auto erhöhte... 

Um ca. 01:20 Uhr weckte uns ein Autofahrer. Chris stieg zuerst aus dem Wagen..  Es war ein Australier, der einen geplatzten Reifen hatte - der "Reifen" (nur noch Fetzen) sah echt übel aus!

Wir konnten ihm mit Werkzeug helfen. Auch wenn Chris nichts wollte, kramte er Kleingeld hervor. 10$ bekamen wir, heey, das war der Eintritt zu der Delfinfütterung! Da war das geweckt werden ja doch nicht so schlimm ;-)

Pro Fisch für die Fütterung zahlte man genau so viel, wie für den Eintritt, 5$. Für einen Fisch ganz schön viel, aber um Delfine von so nahem zu sehen und zu füttern, voll das Schnäppchen!!

Die Delfine waren eher ruhig und schwammen ruhig im Wasser umher. Und warteten wie auch wir auf die Fütterung, die erst um 8 uhr los ging!



Das Anfassen der Delfine war verboten, aber man durfte seine Hände ins Wasser halten, und wenn man Glück hat, kommen die Delfine zu einem angeschwommen. Ich hatte es mehrmals versucht :-) der eine Delfin guckte zwar, aber ist nicht zu mir geschwommen.

Bei meiner Fütterung ist mir der Fisch etwas aus der Hand gerutscht, da hatte der Delfin den Fisch auf einmal schon im Mund, da habe ich versehentlich die Schnauze des Deflins von oben und unten gleichzeitig berührt. Da habe ich mich gefreut. Ich habe ihn angefasst :D haha. 


Kati




Dorrigo Rainforest

Noch am Abend haben wir uns den Dangar Wasserfall angesehen.






































Wir haben auf dem Weg dorthin eine dicke große Echse gesehen. Die war aber auch schnell vom Weg im Busch.

Am nächsten Tag fuhren wir in den Rainforest um dort einen Wandweg entlang zu gehen. Der eine Weg führt uns zu noch einem Wasserfall. Dort war eine Brücke, hier sah es wirklich aus wie in der TV Show "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" Hier konnten wir hinter den Wasserfalls gehen, auch nett, und uns unter den Wasserfall stellen (auch ein gutes Gefühl) :)






































Auf dem Rückweg hielt Chris auf einmal seinen Arm vor mich, ich solle nicht weitergehen. Eine große Schlange versperrte uns den Weg! Etwas über einen Meter lang. Chris nahm ein Stock und wollte sie verscheuchen... ich habe gesagt, dass wir sie von selbst gehen lassen sollten. Irgendwann wird sie schon weiter kriechen :D

Chris konnte sie nicht in Ruhe lassen ;-) sie ist dann auch weitergeschlängelt. Auch hier haben wir uns informiert. In Australien sind 65% der Schlangen giftig! Von der Farbe und Farbmuster her, war dies aber wohl eine Würgeschlange. Ein Biss hätte auch weh getan (lange Zähne) aber grundsätzlich ist die wohl nicht aggressiv, wenn man sie nicht mit dem Stock aufscheucht :D nein, die Schlange ist ganz lieb im Regenwald verschwunden.. :-)

Schöne Grüße,
Kati