Montag, 2. Dezember 2013

Unsere erste Farm

Als wir auf der Farm ankamen begrüßten uns drei liebe Hunde. Es stellte sich gleich heraus, dass zwei von ihnen sehr liebesbedürftig waren und nonstop gestreichelt werden wollten. Sie bekamen nicht genug. Und liefen ständig zu dir und stellten sich vor dich, damit du sie streichelst. Wenn man dies nicht mehr wollte musste man tatsächlich die Arme verschränken und deutlich "out" sagen. Aber wir haben fleißig gestreichelt.


Auf der Farm lebten auch noch 5 Hühner, 1 Gans, ich habe sie immer "Chrismas goose" genannt, sie sah halt sehr füllig aus und bald ist ja Weihnachten :D dann noch 2 Pferde, viele Ziegen und nach drei Tagen als unsere andere Mitbewohnerin und Wwooferin eine Braunschlange gesehen hatte; erzählten sie und dass sie 4 "residental" Braunschlangen auf ihrem Grundstück haben, die giftigste Schlange der Welt.
Einen Tag später sahen wir sie auch, als sie direkt neben mir etwa ein Meter bis einen halbem Meter neben wir auf dem Boden schlängelte und ich sie zuerst nicht bemerkte. Sie machte sich dann aber schnell aus dem Staub.
Gearbeitet haben wir 5 Stunden am Tag im Garten. Unsere Hauptarbeit bestand darin die Apfelbäume von beschädigten und zu kleinen Äpfeln zu befreien, sodass die gesunden Äpfel genug Platz haben um groß wachsen zu können. Denn nur die großen Äpfel bringen mehr Geld, als wenn man viele kleine hat.


Wir sollten 7 Tage die Woche arbeiten, Wochenende, einen Tag frei, gab es theoretisch nicht... Jedoch war die Farmer-Frau den Sonntag woanders arbeiten, und ihr Mann ist wesentlich entspannter, sodass er Chris und mich einen Ausflug machen ließ. Wir genießten den Tag am Hafen in Port Pirie.
Außer dieser Arbeit waren wir den ganzen Tag in Arbeit eingebunden. Es gibt in Australien 3 Mal zu essen, Lunch Mittags und Abends Dinner, beide Mahlzeiten sind warm. Beim Zubereiten haben wir meistens Gemüse geschnippelt und auch beim Kochen geholfen. Am Abend haben wir das ganze Geschirr abgewaschen, zu dritt. Eine Wwooferin aus England ist ein Tag vor uns auf die Farm angereist.
Für den Abwasch haben wir jeden Abend auch noch mal eine Stunde gebraucht. Wir hatten leider so gut wie keine Freizeit gehabt..

Das Essen war immer frisch aus dem Garten gepflückt. Jedoch gab es immer "Resteessen", somit hatten wir das eine Essen, welches wir am ersten Tag zubereitet haben, dann noch am dritten Tag zu essen... - dann als Beilage, aber trotzdem..
Am nervigsten waren die Fliegen, sobald die Sonne herauskamen, waren 20 Fliegen um dich herum, und die kennen wirklich gar nichts! Sie fliegen dir ins Ohr, in die Nase.... wirklich sehr lästig.



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