Samstag, 18. Januar 2014

Ernüchterndes Erwachen

Da haben wir nun festgestellt, dass wir ganz schön verarscht werden. Dass vielleicht wir die Farmer falsch verstanden haben.

Wir haben in der ganzen Zeit, die wir hier auf der Kuhfarm gearbeitet haben nur die Hälfte verdient von dem wir ausgegangen sind. Chris und ich haben uns einen Lohn sozusagen geteilt! Umgerechnet entspricht dies einem Stundenlohn von ca. 7,80$ pro Stunde. bzw. noch weniger, da wir meist 2,5 Stunden brauchen und häufig morgens noch 30-60 Minuten oder länger auf den Kollegen warten, bis er anfängt. Und wir sind davon ausgegangen, dass auf Farmen die Steuer 10% oderso beträgt. Dann erfahren wir noch, dass es 30% sind, also fast nochmal die Hälfte weg, die wir dann erstmal nicht verfügbar haben (erst am Ende unserer Reise wahrscheinlich wieder bekommen). Umgerechnet auf Euros verdienen wir also gerade mal 5-6 Euro pro Stunde, das ist wirklich mal demotivierend.

In der ganzen Zeit haben wir nun ausgerechnet, dass wir Minus gemacht haben... (und nicht gerade wenig)
also nichts dazuverdient (wie es eigentlich der Plan war)...  echt ein Jammer.

Da wir das Land noch nicht verlassen wollen, reisen wir jetzt (schnell) weiter und werden sehen, was wir noch alles so (viele kostenlose Dinge vor allem) dann noch sehen und erleben können, und so manche Dinge werden wir uns dann von unseren Rest-Ersparnissen leisten/kaufen.

Vielleicht finden wir ja (mit viel Glück) noch einen gut bezahlten Job, bei dem wir mal unsere Reisekasse auffüllen können....







Mittwoch, 15. Januar 2014

Training und Ernährung in Australien

Mit der Ernährung ist das so eine Sache. ALLE Lebensmittel sind um einiges teurer als in Deutschland.
Besonders teuer sind Käse, Joghurt, Eis und Fleisch. Aber auch Obst und Gemüse sind nicht günstig.

Da sind Fast Food Ketten wie Mc Donalds und Domino's (dort haben wir jetzt schon drei Mal sehr leckere Pizzas gegessen!) sehr verlockend. Man muss nicht selbst kochen und man weiß, dass man was Schmackhaftes auf den Tisch bekommt, von dem man satt wird.

Wir wollen uns ja nicht nur vom Fast Food ernähren und dann mit paar Kilos mehr auf den Rippen wieder nach Deutschland zurückkommen. Chris und ich haben uns ja schon einige Zeit für Krafttraining und für Ernährung interessiert und uns damit näher beschäftigt. Ich habe in dem Bereich gearbeitet und Chris schaut sich gerne Videos zur Ernährung und zum Krafttraining an.

Wir haben uns online ein Bodybuilding-Trainingssystem gekauft nach dem wir uns nun ernähren und nach welchem wir trainieren. Dieses beinhaltet einen Trainingsplan und einen Ernährungsplan. Du kannst immer noch flexibel Essen und auch die Pausen des Trainings anders legen, als es vorgeschlagen ist. Da versuchen wir auf unseren Körper zu hören. Denn mit dem System jetzt trainieren wir 5 Mal die Woche im Fitness Studio. Gefühlt also fast jeden Tag ;-)  Dieses Trainingssystem ist gut durchdacht von einem Schweizer und Deutschen Vizemeister im Natural Bodybuilding entwickelt. Aus Erfahrung weiß er also, welche Übungen wie wirken und welche "Diät" bei ihm und bei vielen seiner Kunden zum Erfolg geführt haben

Wir sind gespannt, was das Training aus uns machen wird. Das die Ernährung eine ganz große Rolle spielt weiß man ja auch, nur haben wir bisher nicht darauf geachtet, wie viel wir essen und was... Bisher habe ich immer genau so viel gegessen wir Chris!! Jetzt ist es wirklich so, dass Chris zusehen muss, dass er am Tag noch auf seine vielen Kilokalorien kommt und viel essen muss. Und ich muss aufpassen was ich esse und dass ich nicht zu viel esse. Bisher muss ich sagen, dass auch die kleineren Portionen mich satt machen! Ich muss nicht auf viel verzichten. Natürlich auf Schokolade, Süßigkeiten und sehr kalorienreichen Dingen, also nicht mehr 2-3 Müsli-Schüsseln Cornflakes essen, sondern nur eine Schüssel.

Wir wiegen unser Essen jeden Tag. Das mag verrückt klingen, aber nur so weiß man (schwarz-auf-weiß) was man überhaupt alles in sich hineinstopft. Und scannen die Lebensmittel mit der "MyFitnessPal-App" ein, so habe ich erstaunlicherweise festgestellt wie viel Zucker z.B. in einer Wassermelone steckt. Man denkt es ist mehr Wasser. Aber es seehr viel Zucker. Und wie viel Kilokalorien Rindfleisch hat. Mit einer 250g Portion Rindfleisch in einer Mahlzeit drin, komme ich schon auf die Hälfte der Kilokalorien, die ich am ganzen Tag aufnehmen darf.

Wir trainieren ca. seit dem 23.12.13 nach diesem Trainingssystem. Da wir Weihnachten gar nicht darauf geachtete haben, was wir essen, haben wir eigentlich ab dem 25.12. dann "sauber" gegessen und nach Plan trainiert. Wir haben bisher festgestellt, dass wir uns im Trainings verbessern konnten. Die gleiche Übung kam uns beim nächsten Mal einfacher vor, also haben wir das Gewicht gesteigert oder uns auf eine andere Art und Weise gesteigert/verbessert (z.B. ein Satz mehr gemacht oderso)

Unseren Jahrestag am 13.01.14 haben wir zu unserem sogenannten "Cheat-Day" erklärt, das bedeutet wir essen was wir wollen ohne darauf zu achten, das endete darin, dass wir uns im Kino Popcorn gönnten, anschließend im Domino's eine Pizza geholt haben und wir im Supermarkt dann fast nur Süßkram gekauft haben (Donuts, Kekse, Schokolade), welches wir dann an dem Tag gar nicht alles essen konnten...  Den Morgen drauf fühlte ich mich dann auch dick.. ;-) und wohl fühlte sich mein Magen leider nicht. Das war wohl zu viel des Guten ;-)

Wir haben am Anfang in Australien sehr darauf geachtet möglichst günstige Lebensmittel zu kaufen und möglichst Mahlzeiten zuzubereiten, die in der Summe günstig sind und einfach zu kochen etc.

Nun gönnen wir uns aber so bestimmte Sachen. Auf die gesunde Ernährung wollen wir nicht verzichten müssen. Hühnchenfleisch ist eigentlich immer in unserem Kühlschrank (sehr proteinreich, keine Kohlenhydrate und fettarm), auch Eier haben wir immer da, Joghurt gönnen wir uns auch, um nur ein paar wenige Dinge zu nennen.

Wir werden, wenn wir zurück in Deutschland sind uns wahrscheinlich freuen, wie günstig alle Lebensmittel sind :-)

Das ganze Training wollen wir jetzt mindestens 6 Monate durchziehen. Und dann schauen wir mal :-)








Es soll wohl so sein - wir bleiben auf der Kuhfarm

Ende Januar hätte ich ja eigentlich den Job als Sporttrainerin im Melbourne Sport Institute angefangen. 

Leider hat sich nun aber herausgestellt, dass sie im Moment nur 1-4 Stunden Trainingseinheiten pro Woche gehabt hätten, die ich hätte geben können. 

Mit so wenig Geld und den ganzen Ausgaben, die wir in Melbourne City gehabt hätten (Unterkunft zahlen wir im Moment ja nichts, Obst bekommen wir auch vieles, weil Fleur und Graeme so viel Obst von Freunden und Bekannten bekommen, dass sie es allein gar nicht verbrauchen können, ganze Kisten voll Obst) Wir unternehmen auch nicht sehr viel im Moment (wir gehen ab und zu ins Kino, fahren mal in die Stadt).

Wir hatten auch gar nicht mehr damit gerechnet, dass ja noch 30% Steuern von dem Lohn abkommen, den ich in Melbourne gemacht hätte, also wäre fast gar nichts mehr übrig geblieben und wir hätten zu viel Geldverlust unseres Ersparten in dieser Zeit gemacht. Bei Farm-Jobs ist es etwas anders mit den Steuern. Da geht nicht so viel ab. Da sind es dann nur 13% Steuern.

Wir haben mit dem Farmer Graeme gesprochen und es ist gar kein Problem, wir können so lange bei ihm bleiben und arbeiten wie wir wollen. Wir können auch einige Wochen wegfahren (Urlaub machen) und dann wiederkommen. So ist unser Plan Anfang Februar 1,5-2 Wochen in Melbourne Urlaub zu machen (die Great Ocean Road entlang zu fahren, an den Strand, in der City shoppen etc.) und nach dieser Erholungszeit weitere 1,5 Monate ca. bei Graeme weiterzuarbeiten.

Im April reisen wir dann weiter nach Sydney und erwarten dort dann Besuch aus Deutschland :-)

Wir freuen uns dann eine Sydney-Tour mit zwei Freunden machen zu können. Wir hoffen es klappt.

Kati



Xmas & New Year

Ein Tag vor Weihnachten (vorm 24.12.) sprang unser Auto auf einmal nicht mehr an. Ein Glück waren wir in dem Moment auf einem Parkplatz in der City Kyabram. War ein toller Heiligabend, wir wurden mehrmals zur Werkstatt gefahren, um unser Auto im Endeffekt dann doch (insgesamt drei Mal) an diesem Tag dort zu lassen, weil wir noch etwas zusätzlich reparieren lassen wollten etc.

Den Weihnachtstag haben wir das Kühe melken den Tag übernommen.So konnte Fleur mit ihren Kindern für ein paar Tage wegfahren. Graeme war zu beschäftigt und blieb daheim. Den einen Tag gab er uns frei, somit hatten wir keine Arbeit. Jedoch bot er uns an, wir könnten Pfirsiche bei seinen Eltern pflücken (1 Baum). Das taten wir dann auch sofort. Wir packten die Leiter in den Ute und fuhren hin. Das war ein sehr großer Baum. 4-5 Meter hoch waren wir auf der Leiter oben. Die Pfirsiche waren teilweise schon sehr groß und absolut naturbelassen (unbehandelt) aber sehr lecker  :-) wir durften nach dieser Arbeit ein paar für uns einpacken (ohne selbst fragen zu müssen, wurde es uns direkt angeboten)

Weihnachten haben wir für uns dann vom 24. auf den 25. verlegt, weil der 24. mit dem Auto und allem sehr stressig war, hatten wir keine Lust auf eine Feier. Also machten wir die australische Bescherung am 25.12. (dann werden die Geschenke in Australien morgens ausgepackt). Am 24. haben wir noch das Geschenk für den kleinen Sohn Ashton zusammengebastelt. Ein kleines motorbetriebenes Quad. Dieses aufzubauen erwies sich als gar nicht so leicht, aber am Ende war es das Ergebnis deutscher Handwerksarbeit ;-)

Zur Überraschung kamen am 25.12. nach dem frühen Kühe melken, Fleur mit ihren Kindern zu uns und brachten uns viele Geschenke. Eine persönliche Karte, einen typischen Aussie-Hut, der bei Veranstaltungen wie zu Cricket- oder Footballgames getragen wird. Dann natürlich was zum Naschen, eine Flasche Wein und ein anderes Getränk.

Wir wurden von Graeme und Fleur in einem Restaurant zu einem Lunch eingeladen. Nur wir zu Zweit durften uns einen netten Tag im Restaurant machen. Es gab ein Buffet, darunter gab es Seafood (Flusskrebse, Austern), Roast Turkey, Salate. Als weiteres Buffet nach den Hauptspeisen gab es Desserts, wie den typisch australischen Plumpudding, Kuchen,Obst.




Wir probierten uns quer durch die australische Küche :-) und bedienten uns mehrmals am Buffet. 

Da wir Silvester (abends) und Neujahr (früh) arbeiten mussten blieb uns nicht die Möglichkeit nach Melbourne für das Feuerwerk zu fahren. Fleur empfahl uns in einem Ort 30 Minuten von uns entfernt gäbe es ein Feuerwerk. In Mooroopna war eine große Wiese mit diversen Ständen aufgebaut. Sehr vieles für Kinder (Hüpfburgen, Autoscooter, Schießstände) hatte schon etwas von einem kleinem Dom. Für Erwachsene gab es viele Zockerstände an denen man Tickets kaufen konnte und es mit dem Glück versuchen konnte etwas zu gewinnen.

Auch ich glaubte an diesem Abend fest mit meinem Glück (wo wir schon so viel Pech mit dem Auto hatten) so stellte ich erstaunt fest, dass es an diesem Abend ein Auto zu gewinnen gab und ein Ticket dafür nur 2$ kostete! Ich versuchte es mal bescheiden und kaufte mir zwei Tickets. Die Vorfreude war enorm groß, ich glaubte ganz sicher und fest daran, dass ich gezogen werden konnte. 


Der Hauptpreis war ein Holden Cruze im Wert von 25.000$!
Ich war zuversichtlich. Bis ich dann die riesige Los-Trommel auf der Bühne gesehen habe, abertausende von Tickets. Reichere Leute haben sich bestimmt einige Tickets mehr geleistet um ihre Gewinnchancen zu erhöhen, ich hoffte auf meine beiden Tickets. 

Leider war ich keine Gewinnerin an dem Abend.
Sehr lustig war, dass die Hauptpreis-Gewinnerin das Fest schon verlassen hatte. Es wurde aber nicht nochmal gelost (das wäre in Deutschland bestimmt passiert) Die Gewinnerin wurde angerufen, der Moderator hat ihr mit einer versteckten Nachricht auf ihre Mailbox gesprochen und ihren Gewinn angekündigt. Aber sehr indirekt, sodass man nicht gleich darauf kommt, dass man ein Auto gewonnen hat ;-) Diese Nachricht und das weitere Gespräch wurden durch das Mirkofon aufgenommen und von allen mitgehört.
Einige Minuten später ruf sie zurück. Das ganze Publikum hat ihr auf Kommando vom Moderator im Chor gratuliert und sie gefeiert. Das war eine Stimmung ;-)

Gleich im Anschluss gab es dann das Feuerwerk. Das witzige war, dass jede Rakete von den Australiern so gefeiert wurde, war sie auch noch so klein :-)

Silvester ist in Australien ziemlich ruhig, was das Feuerwerk angeht, weil es nicht erlaubt ist ein eigenes Feuerwerk zu machen. Es gibt auch keine Feuerwerkskörper in den Supermärkten zu kaufen(wegen der erhöhten Brandgefahr natürlich).


Kati









Mittwoch, 18. Dezember 2013

Kuhfarm - die dritte Farm

Die Fahrt führte uns nach Stanhope. Ein 400 Einwohner-Ort.


Die Frau des Farmers, namens Fleur, machte einen sehr netten ersten Eindruck. Den Farmer Graeme wussten wir noch nicht so ganz einzuschätzen am ersten Tag. Jedenfalls haben beide schon sehr besondere Namen :-)


Dies war die erste Farm auf der wir nun bezahlt werden!! Endlich können wir Geld verdienen und sparen!


Die Arbeit besteht darin zwei Mal am Tag, einmal um 5:30 Uhr morgens ca. und einmal nachmittags so gegen 16 Uhr 400 Kühe zu melken. Dies machen die Maschinen!

Unsere Arbeit besteht darin am Endedes „Drehkarussells“ (dort stehen die Kühe drin und drehen eine Runde) die Milchpumpen abzunehmen, wenn sie fertig sind, wenn nicht lässt man die Kuh noch eine Runde drin, damit sie noch mehr Mi lch abgibt. Nachdem man ihr die Pumpe abgenommen hat ist es die Aufgabe die Euter zu desinfizieren. Und nebenbei muss man darauf achten, dass die Pumpen sauber bleiben. Es wird nämlich mal viel geschissen und gepinkelt von den Kühen, auch man selbst muss aufpassen und des öfteren mal hochgucken, ob sich ein Schwanz hebt... Der „Desinfizierer“ passt dann auch auf, dass die Kühe dann auch raus gehen, damit die nächste Kuh rein kann. Es passen 40 Kühe auf das Karussell meine ich. Derjenige oder diejenige, der/die die Pumpen abmacht hat damit mehr als genug zu tun, weil das einige Sekunden dauert und Geschick erfordert und diese Pumpen auch wieder aufgehängt werden müssen, und man muss schnell Entscheidungen treffen „Abnehmen“ oder „dran lassen und die Kette vorhängen“. Jetzt am dritten Tag Arbeit läuft es schon ziemlich gut, ja schon fast professionell :-)

Am ersten Arbeitstag wurde uns schon gesagt, dass wir das gut gemacht haben. 




Der Teil der Arbeit, das Desinfizieren der Kühe ist auch der eher spaßigere und angenehmerer Part der Arbeit. Es ist wie ein „painting“ der Kühe. Das Desinfektionsspray hat auch eine rote Farbe. Und derjenige steht auch ganz am Ende der Kette und kann die Kühe dann mit Wasser nassspritzen damit sie die Maschine verlassen. Wegen dem Futter versuchen so manche Kühe dann noch weiter drin zu bleiben, oder gehen nicht weiter und gehen dann wieder rein :D


Irgendwie ich weiß nicht warum, aber das zweite Mal jetzt, dass der Farmer sagte, an einem Tag müssten wir nur morgens melken und haben dann frei. Da das Melken ja früh stattfindet, hat man viel von dem Tag. Und im Prinzip haben wir ja dann den ganzen Tag frei, die Arbeit am frühen morgen ist dann halb so wild.

Es ist wirklich entspannt etwas zu arbeiten, dann viele Stunden frei zu haben und dann nochmal paar Stunden zu arbeiten. Und ansonsten sind wir nicht weiter eben (anders als auf der ersten Farm…) in Arbeit eingespannt. Manchmal gibt es zusätzliche Arbeit (aber die wollen wir dann ja auch machen, dann gibt es ja auch zusätzliches Geld). Das war zum einen das Abdämmen des Daches mit Dämmwolle. Dummerweise haben wir mit T-Shirt und ohne Atemschutzmaske gearbeitet, das hat den ganzen Tag und den nächsten Tag noch gepiekst (nicht zu empfehlen!) :D

Und dann sollen wir wohl eigentlich noch helfen Farbe an die Wand zu bringen, aber das mussten wir noch nicht machen. Ist auch eine Arbeit auf die ich eher Lust habe.


Das Gute an dem Job ist für uns hier, dass wir zwischen den beiden Melkzeiten frei haben! Eine Melkzeit inklusive Reinigungszeit dauert ca. 2,5 Stunden.


Zur Bezahlung: Eigentlich bekommt ein Arbeiter wohl 40$ für die Arbeit, die wir hier aber zusammen machen. Wir teilen uns die Arbeit (als Anfänger), so ist es auch ziemlich entspannt, und wir können durchgehend die Arbeit wechseln zwischen „Pumpen abnehmen“ und „desinfizieren“. Wir verdienen 20$ die Stunde beide. Was auch schon ganz gut ist. Allein wäre die Arbeit nicht machbar. Da müsste man alle paar Minuten die Maschinen stoppen. Dies tun wir bisher nur, wenn eine Kuh mal garnicht raus will oder es andere Probleme gibt.


Würde diese Arbeit jemand alleine machen, wäre das auch schon ganz schön stressig! Das ist schon jetzt teilweise mal stressig, wenn die Kühe mal nicht so wollen, wie wir das gerne hätten, sie oft nicht aus den Maschinen gehen, sie sehr viel „schietern“ oder man nicht gut erkennt ob noch viel Milch läuft oder nicht und somit das Entscheidungtreffen schwerer fällt.


Für den ersten Tag an dem wir mit Arbeit begonnen haben, hat uns der Farmer zu einem Shop geschickt wo wir uns Gummistiefel holen konnten, die er schon voraus bezahlt hat.


Wir sind jetzt nach einer Woche ca. in einem Fitness Studio beigetreten, damit wir regelmäßig dort trainieren können. Die Mitgliedschaft haben die Farmer für uns arrangiert und bezahlt (wird dann vom Lohn abgezogen denke ich). Das erste Mal in diesem Studio gefällt uns sehr gut!! Klein (gemütlich) und alles vorhanden was wir brauchen, auch so nette Sachen wie „Slings“, „Kettlebells“, Boxpratzen, die benutzen wir sicherlich auch mal :-) das Studio ist auch nur 15 Fahrminuten von der Farm weg! Also auch noch sehr praktisch, da wir alle zwei Tage dort vor haben zu trainieren. 


Ach ja, Sportschuhe hatte ich keine von Deutschland mitgenommen (da die  Trekkingschuhe und Stiefel schon genug Platz im Rucksack einnahmen), ich habe mir hier dann neue gekauft (fürs Fitness Studio & dann für die Arbeit in der Turnhalle). Zwar auch in etwa so teuer wie in Deutschland. Aber der Service in dem Laden war super! Ich sagte, dass ich „diesen“ Schuh anprobieren möchte, meine Größe wusste ich in etwa, da wir zuvor in einem Schuhladen waren. Sie brachte mir den Schuh, holte alles heraus, kniete vor mir nieder und öffnete den Schuh, sodass ich nur noch hineinschlüpfen musste. Nach der Anprobe zeigte sie mir noch ein paar Schuhe (gleiche Marke), die preislich genauso teuer waren (der heruntergesetzt war) von der Qualität aber noch besser, meinte sie. Ich entschied mich aber aus optischen und Fuß-Wohl-fühl-Gründen dann doch für das erste Paar Schuhe. Und ich bin begeistert :-)


Die erste Nacht wurden wir in einem Hostel untergebracht. Die Farmerfrau Fleur brachte uns dorthin. Es war schon sehr dreckig dort. Da es ein sehr spontaner Besuch war, wurde unser Zimmer auch nicht geputzt, überall lag Müll herum. Da wir als Pärchen ankamen musste der eine Kerl das Zimmer räumen. Die Hostelbesitzerin war super nett. Es war total nett sich mit ihr zu unterhalten. Sobald man was brauchte, sollte man sich an sie wenden. In dem Hostel wohnten noch vier andere Leute, drei Italiener und ein Mädchen aus England. Der eine Italiener sprach viel mit uns, es war nett sich mit ihm zu unterhalten.


In der Dusche morgens war man nicht ganz alleine, viele Käfer haben mit geduscht... Die zweite Nacht haben uns die Farmer dann im Motel untergebracht.  Welches auch direkt zu dem Gebäude gehörte, aber es war erstaunlich sauber! Und wir freuten uns, dass es so sauber war, dass es quasi ein „deutsches Sauberkeitsstandard“ hatte :-) Den Abend verbrachten wir dann aber wieder drüben bei den Italienern, wir wurden nämlich zum Essen eingeladen :-)

Die dritte Nacht, da war immer noch kein Bett im Raum auf der Farm, sodass wir noch eine Nacht im Motel geschlafen haben. Eigentlich waren wir von der Arbeit so verdammt müde, dass wir nur noch schnell schlafen gehen wollten. Aber der eine Italiener hatte Geburtstag und wir waren eingeladen :-) da konnten wir nicht nein sagen. Es gab Pasta zu essen, lecker :-)danach gab es einen Spiderman Kuchen ;-) und das Geschenk von den anderen WG Leuten war eine Stereosound-Anlage, die dann ordentlich laut aufgedreht wurde mit italienischer Musik :D


Die Nächte im Hostel sowie im Motel wurden uns von den Farmern bezahlt! Inzwischen können wir direkt auf deren Hof in einer „shed“ schlafen, wir haben hier drin eine Toilette und eine Dusche (warmes Wasser kriegen wir hier noch). Somit duschen wir derzeit noch bei den Eltern, die wohnen aber nur 3 Fahrminuten von hier weg. Inzwischen ist ein bequemes Bett drin (von einer, die hier auch arbeitet), ein Kühlschrank war hier schon vorher drin. Jetzt haben sie auch schon eine Mikrowelle, einen Ofen und Herd, einen Wasserkocher und einen Toaster für uns reingestellt J

Und wenn uns irgendwas fehlt, sollen wir es nur sagen. Die beiden gehen sehr auf uns ein und sind beide sehr freundlich. Es gefällt uns sehr gut hier. Sie erkundigen sich auch jeden Morgen danach, wie wir denn geschlafen haben. 


Wasser ist hier übrigens kein Problem (anders als bei Wayne in Streaky Bay). Das Wasser kommt wohl aus einem Fluss hier. Und wir können duschen so oft und so lange wir wollen.


Anfangs haben wir (nach der Arbeit) auch zwei Mal am Tag geduscht, aber meine Haut hat schon (dadurch vermute ich mal) trockene Stellen im Gesicht. Wenn ich also mal sauber bleibe nach der Arbeit, also danach nur Hände und Gesicht wasche, reicht auch eine Dusche am Tag aus, nach dem zweiten Mal Arbeit. Es ist auch unglaublich wie viel Wasser wir beim Saubermachen des Platzes brauchen, nachdem dort 400 Kühe standen!! Mit drei verschiedenen dicken Schläuchen (fast schon Feuerwehrschlauch-groß), deswegen macht es auch eigentlich schon fast wieder Spaß den ganzen Kram wegzuspülen, weil man sich ein bisschen wie ein „Feuerwehrmann“ fühlt ;-)


Wir haben jetzt den 15.12.13, bald ist Weihnachten, irgendwie denkt man noch nicht an Weihnachten :D  bei 28 Grad bis 39 Grad Sonne kein Wunder!Schnee gehörte bisher immer dazu ;-) und Glühwein-trinken und sowas.

Ungefähr 1,5 Wochen vor Weihnachten kamen wir nach dem Kühe melken in unser Zimmer rein, da stand auf einmal ein kleiner geschmückter Weihnachtsbaum! Während wir gearbeitet haben, hat die Familie heimlich einen Weihnachtsbaum bei uns reingestellt. Da haben wir uns drüber gefreut. Wir können uns immer garnicht genug bedanken, so viel machen sie für uns :-)


Die beiden Farmer haben 3 Kinder, einen 2-jährigen Jungen und zwei etwas ältere Mädchen. Der Kleine ist irgendwie ganz niedlich. Als Fleur uns die Gardinen in unserem Raum angebracht hat wollte die Tochter wohl helfen, naja jedenfalls meinte sie irgendwann zu uns „I have washed the dishes“ da hat sie doch tatsächlich unser Geschirr abgewaschen :-)


Die Familie hat 5 Meerschweinchen, einen Hund, zwei Katzen, das lustige ist, dass die eine Katze einen Mädchennamen hat „Lucy“ aber ein Männchen ist haha :D

… und nicht zu vergessen 400 Kühe und ein paar Kälber! :-)

Eine Kalbgeburt habe ich miterlebt.





Die Eltern von dem Farmer haben drei Hunde. Zwei von denen fahren immer auf einem Quad mit. Die steigen da auch nicht ab ;-D der eine Hund ist sehr eifersüchtig, dass ist sehr witzig, wenn man den einen streichelt kommt der andere an und will gestreichelt werden. Der eine Hund muss auch zuerst auf das Fahrzeug springen, der andere darf es nicht als erstes! Wenn man den eifersüchtigen Hund streichelt, der andere liegt beispielsweise herum, geht der eifersüchtige Hund schnurstracks auf den Hund zu und macht quasi so eine Kampfansage (es kommt dann aber nicht zum Kampf.


Ist dann wohl nur so eine Geste. Wenn der andere Hund auf die Seite des Quads springt, was die Seite des anderen (eifersüchtigen) Hundes ist, dann knurrt dieser lange. Der Vater von Graeme ist auch sehr lustig. Er hat uns schon ein paar Mal das Verhalten des Hundes demonstriert. Und auch sonst macht er Witze und ist schon cool drauf :-)


Die Zeiten die wir aufstehen müssen und wann wir abends langsam zu Bett gehen sind zwar sehr früh bzw. spät, aber die Sonnenaufgänge bzw. -untergänge sind wow!





Nun haben wir auch Warmes Wasser bekommen. Jetzt fehlt noch ein Duschkopf. Ventilatoren sollen wir heute auch noch bekommen. Heute hatten wir 35 Grad, morgen sollen es 39 Grad werden; es ist auch schon sehr warm hier in unserem Raum, es wird zeit.. ;-)


Kati

Lysterfield Lake Park (Melbourne)



Wir fanden als neuen Aufenthaltsort einen Park, der direkt am See gelegen war. Es gab öffentliche Toiletten und zahlreiche freie Barbequeplätze (die dementsprechend dann auch aussahen) die Australier scheinen diese gar nicht sauber zu machen…  oder sind so eingestellt, dass jeder die für sich vor der Benutzung sauber zu machen hat und nicht nach der Benutzung… naja, aber es gibt sie, und sie haben eine große Fläche auf den eine Menge gebraten werden kann :-)


Dieser Park war wohl auch ein Treffpunkt für Sportvereine (wir sahen eine Gruppe von Boxern dort trainieren) und er wurde von vielen Bikern und Joggern genutzt.


In diesem Park fühlte man die Natur pur. Es gab keine Mülleimer dort (außer einen kleinen in den Toiletten) was mich bei den vielen BBQ Plätzen wunderte, aber er war total sauber.  Und direkt am Wald gelegen. Die Kängurus hüpften fast den ganzen Tag (zumeist abends und morgens) zahlreich durch den Park. Und viele viele  Vögel natürlich. Kakadus, irgendwelche Wasservögel, Papageien.





Auf einem Spaziergang sahen wir dann 2m vor uns einen Ameisenigel. Wir kamen näher, er war beschäftigt damit, mit seiner langen Nase Ameisen aus der Erde zu holen. Diesen störte unsere Anwesenheit überhaupt nicht, wir haben unsere Aufnahmegeräte quasi direkt vor seine Nase gehalten ;-)




Einige Minuten ging er dort lang und wühlte, alle paar Zentimeter weiter, ein neues Loch mit seiner Nase in die Erde um nach Nahrung zu suchen. Zwei Mal machte er sich zu einer Kugel, da hatte er uns wohl doch irgendwie entdeckt und fühlte sich kurz in Gefahr, aber dann ging er weiter auf Nahrungssuche. Das ganze Procedere haben wir auf Video aufgenommen. Video folgt ;-)
 
In diesem Park waren wir zwar nur 3 Tage, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dort nochmal übernachten :-)

In diesen wenigen Tagen haben wir dort nun auch viel erlebt. Auf den Damentoiletten befanden sich zwei Possums! Diese haben wir auch nur entdeckt, weil eine Gruppe von kleinen Jungs dort stand und lachten und mit Ball ausgerüstet nach den Tieren warfen. Ich fragte was dort ist, ich verstand zunächst nicht so recht, habe dann aber wirklich diese Tiere da oben sitzen sehen. Die Jungs haben die Tiere leider nicht in Ruhe gelassen, sodass sie am nächsten Tag nicht mehr dort waren. Wir hatten im Internet geguckt um sicher zu gehen, dass sie Obst essen und wollten sie damit füttern. Im Internet habe ich gelesen dass diese Tiere nicht ortsgebunden sind…  umso mehr freute ich mich, als sie dann den Tag darauf doch wieder am selben Platz waren!!  Und wir eine Obstfütterung machen konnten. Das war ein Ereignis!

Die Banane haben die beiden komplett weggegessen und dabei sehr laut geschmatzt :-D 

Die Kiwi dann auch noch. Der kleinere von den beiden hat beim Versuch, als ich ihm die Kiwi hinlegen wollte gefaucht…  keine Ahnung wieso :-) vielleicht sind wir ihm zu nah gekommen bzw. er hat sich in die Enge gedrängt gefühlt oder durch die das geärgert-werden von den Jungs war es etwas misstrauisch. Die Kiwi hat er sich dann aber doch noch geschnappt.




Es ist denke ich schon sehr unwahrscheinlich für Backpacker Possums in freier Wildbahn zu sehen. (nachtsaktiv etc.) Desto geiler ist es, dass wir solche Erfahrungen hier machen konnten :-) Schon wieder Glück gehabt :-)  Jetzt fehlen nur noch Delfine, Wale, Pinguine und Haie… ;-)

Seit dann ging es für uns bergauf …  nachdem Pech mit dem Auto und der erfolglosen Jobsuche für den Zeitraum um Weihnachten herum.. erhielt Chris einen Anruf von einer Farm! Er bräuchte Arbeiter zum „berries pflücken“ verstand Chris…  Er hatte ihn aber falsch verstanden.  

Wir kamen auf dieser Farm an und sahen nur viele Kühe...

Cleland Wildlife Park

An unserem ersten Versuch in den Park zu fahren bemerkten wir dass unser Auto ab 80km/h kein Gas mehr gab. Dann tropfte es auch noch unter dem Motor... wir suchten (eine ganze Weile- garnicht so leicht eine zu finden – trotz Internets!) eine Werkstatt auf. Die erste Werkstatt war „closed“. Na super! Die zweite Werkstatt musste uns leider sagen, dass sie so viel zu tun hatten, dass sie sich das Auto heute nicht mehr anguckten konnten. Bei der dritten Werkstatt haben wir das Auto dann gelassen… eine neue Kupplung musste rein. Nicht günstig, aber wir entschieden uns es zu bezahlen, ansonsten hätten wir den Einkaufpreis vom Auto in den Sand gesetzt! Und in dem Zustand hätte man das Auto nicht verkaufen können. Auch nicht an Unwissende ;-) Somit haben wir weitere 1100$ ins Auto reingesteckt.
Das war sehr schade, dass das mit dem Auto genau den unserem Ausflugstag passieren musste, und dabei war das Wetter auch so toll. Aber nun ja, das ließ sich nicht ändern. In den Park wollten wir auf jeden Fall bevor unsere Reise weiter nach Melbourne gehen sollte.


Als wir das Auto dann wieder hatten, fuhren wir endlich in den Cleland Wildlife Park! Eigentlich war für diesen Tag Regen angekündigt, wir hatten aber ideales Wetter für den Park, es war nicht zu heiß, nicht kalt und sonnig.


Hier kauften wir uns am Eintritt schon Kängurufutter! :-) und freuten uns darauf die Tiere zu füttern und ihnen nah zu kommen.

Als wir den Weg am Anfang entlang gingen saß ein kleines Rattentier auf dem Gehweg. (Es sah ähnlich aus wie ein Degu!). Oder aber auch eine Art Schwein und Ratte, jedenfalls war es wahrscheinlich eine Art Beuteltier  (Känguruart) die erkennt man immer an den größeren Hinterpfoten und bewegen sich auch alle ähnlich fort. 




Als erstes gingen wir zu einem Koalagehege, die Koalas saßen sehr tief auf den Bäumen und teilweise krabbelten sie auf dem Boden, so konnten wir sie gut sehen und ihnen nah kommen. Einen konnte ich kurz auf dem Kopf streicheln, das Fell ist seeeehr weich :-)






Wir hatten das Glück, das gerade Pfleger in das Gehege gegangen sind, der eine ein Koala auf dem Arm hatte (ich habe es schnell einmal heimlich gestreichelt) zum Glück nicht den Arm des Pflegers ;-) (das war knapp). Und so sind die Koalas auf dem Boden zu den Pflegern gekrabbelt, der eine griff in die Hose von dem Pfleger und wollte auf dem Arm genommen werden! Er versuchte an ihm hochzuklettern.


Auf einer Känguruwiese kam als allererstes ein sehr großes Känguru auf uns zu und ließ sich füttern. Aufrecht war das red kangaroo fast so groß wie Chris, aber nicht ganz ;-)


Die Kängurus waren seeehr gechillt, lagen auf der Wiese und auch wenn man zu ihnen gegangen ist, haben sie sich teilweise nicht wegbewegt :D so konnte man sich dazu legen ;-) und gefuttert haben sie dann trotzdem im Liegen; bloß nicht bewegen ;-).





Wir sahen dann noch später bei einem Känguru ein Bein aus dem Beutel gucken, wir wussten dann, es hat ein „Joey“!!! Dieses Känguru wurde dann ganz lange von uns gefüttert (es braucht ja viel Energie) und ausserdem wollten wir den Joey sehen :-) es dauerte auch nicht lang bis das Joey mit seinem kleinem Kopf dann mal aus dem Beutel herausschaute :-) 







Wir hatten echt Glück, dass als wird da waren, dass die Kängurus Joeys hatten, die groß genug waren, dass wir sie auch aus dem Beutel herausgucken gesehen haben.

Man konnte die Kängurus gut füttern, wir haben uns vor sie gesetzt und wir konnten sie streicheln, auch den (etwas größeren) Joey von dem Känguru.

Das eine Känguru hat, und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, deswegen kam ein sehr lustiges Bild dabei heraus, auf einmal meine Hand abgeschleckt. Ich wollte das Chris dies auf Video aufnimmt, aber da hat das Känguru das schon nicht mehr gemacht, aber ein Foto hat Chris gemacht ;-)


 

Kängurus geben zwei verschiedene Arten von Milch (mit unterschiedlichen Zusammensetzungen) für ihre Joeys. Für den ganz kleinen gibt es spezielle Milch im Beutel und für die etwas größeren gibt es andere Milch, auch im Beutel aber aus einer anderen Zitze. So können theoretisch beide Joeys, ein ganz junger und ein etwas älterer gleichzeitig gesäugt werden. Wir konnten dann auch noch ein Mama-Känguru sehen, bei dem das größere Kind getrunken hat.




Im Wombat-Gehege waren alle Wombats in ihrem Bau. Chris fing an komische Geräusche mit dem Mund zu machen. Die scheinen sowas noch nicht gehört zu haben, jedenfalls kam ein Wombat herausgetrottet, lag sich dann in den Sand und wälzte sich auf dem Rücken.
 






Das mit dem Wombat war wie so eine kleine Show. Er kam heraus und wälzte sich lustig auf dem Boden. Ein Video davon folgt :-)

Wir konnten dann auch noch die Vögel bei einem kleinen Kampf beobachten, dort hat der linke Vogel den anderen gezeigt, wer der Chef ist.


Der Park hat uns sehr gefallen. Wir konnten den australischen Tieren wirklich nah kommen und es hat Spaß gemacht sie zu füttern etc.


Kati